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29.09.2017 - Diskussion und Inputveranstaltung im Freihof Sulz, 19 Uhr

Als Abendland oder der Okzident galt ursprünglich der lateinische Westteil Europas und der christlich-orthodoxe Teil Ost- und Südosteuropas bis zum Bosporus. Sein Gegenüber ist der griechisch-orthodox und islamisch geprägte Nahe Osten - in der Vergangenheit als das Morgenland oder Orient bekannt.

 

Mit Niemandsland könnte man die Terra Nullius (ein Gebiet, das niemandem gehört) meinen wie auch dysfunktionale Freiräume oder - die treffende Bezeichnung von Marc Augé - die rasant zunehmenden Nicht-Orte. Nicht-Orte zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine individuelle Identität stiften, dass sie keine gemeinsame Vergangenheit haben und keine sozialen Beziehungen unterstützen. Beispiele für Nicht-Orte sind Flughäfen, Transferzonen, manche Hotelzimmer, Räume im öffentlichen Bereich, u.v.m.

Kulturelle Symbole und Rituale finden sich im privaten als auch öffentlichen Bereich in vielfältiger Form. Für manche bedeutet es Identifikation, manche fühlen sich gestört. Wieder andere reisen deswegen um die ganze Welt. 

Doch wie sollen wir im kulturellen/kirchlichen/militärischen/bäuerlichen Jahreskreis mit diesen unterschiedlichen Symbolen und Ritualen umgehen? Wie können wir alle Kulturen fördern ohne uns dabei auf den kleinsten Nenner zu konzentrieren? Und wie hoch ist die Gefahr, dass beim Verzicht auf Kultur ein Niemandsland - ein Vakuum entsteht?

Literatur. 

An dieser Stelle möchten wir Texte zum Projektthema zur Verfügung stellen. Diese Sammlung ist nie komplett und soll lebendig sein. Idealerweise werden Texte, Tips und Literatur von allen Interessierten hier gesammelt und zur Verfügung gestellt. Wir freuen uns schon über Anregungen oder weitere Literaturtipps.  (Bitte per e-mail an willkommen@vorarlbergerinnen.at)

 

Die Lösungs-ansätze 

kommentare.